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Grundsätze der TelefonSeelsorge
- Offenheit
Die TelefonSeelsorge ist grundsätzlich offen für alle Fragen.
- Anonymität
Niemand wird nach seinem Namen gefragt. Jede und jeder kann
anonym bleiben.
Die Rufnummern der Anrufer und Anruferinnen erscheinen in keinem
Display.
Die Anrufe tauchen nicht auf den Telefonrechnungen auf.
Auch die TelefonSeelsorger/innen bleiben anonym.
- Verschwiegenheit
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.
- Rund um die Uhr
Die TelefonSeelsorge ist Tag und Nacht dienstbereit, auch
an Wochenenden und Feiertagen, bundesweit unter den Rufnummern
0800 - 111 0 111 und 0800 - 111 0 222.
- Kosten
Anrufe bei der TelefonSeelsorge sind gebührenfrei.
- Weltanschauliche Offenheit
Auf die Anrufenden wird weder religiöser noch politischer
oder ideologischer Druck ausgeübt.
- Internationale und nationale Grundsätze
In der Charta von IFOTES
(Internationaler Verband für TelefonSeelsorge) sind die internationalen
Grundsätze der TelefonSeelsorge festgehalten. Über diese internationalen
Regeln hinaus gibt es Regelungen der nationalen
Verbände sowie Satzungen und Konzeptionen der einzelnen
Stellen. Diese dienen dazu, die Idee der TelefonSeelsorge
entsprechend der nationalen und regionalen Gegebenheiten zu verwirklichen
und konkrete Mindeststandards zu gewährleisten.
- Qualitätssicherung der Arbeit der TelefonSeelsorge
Sowohl die technischen Bedingungen, das Anrufverhalten von
Menschen als auch ihre Probleme verändern sich im Laufe der Zeit.
Um die Qualität der Arbeit zu gewährleisten, muss eine ständige
Auseinandersetzung mit den Fragen der Zeit stattfinden. Das geschieht
auf Verbandsebene unter anderem durch internationale oder nationale
Kongresse, Weiterbildungen und Fachtagungen der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. In den Stellen vor Ort bzw. bei regionalen und
überregionalen Treffen werden hauptamtliche und ehrenamtliche
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig weitergebildet und
supervidiert.
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